Interviews




Wir haben Personen befragt, die einen geschlechtsuntypischen Beruf ausüben. Damit wollen wir aufzeigen, dass man sich nicht schämen muss, wenn man etwas Anderes als alle anderen macht, das heisst gegen den Berufsstrom schwimmt. Wir wollen zeigen, dass man auch neue Dinge ausprobieren und nicht auf Meinungen von anderen hören soll. Denn die jungen Leute, die wir befragt haben, sagen alle, dass ihnen die Arbeit Spass macht. In diesem Zusammenhang haben wir im Internet eine interessante Seite gefunden, die genau dieses Thema aufgreift [Link].

Wir konnten eine Frau befragen, welche an die ETH geht, zwei Männer die Fachmann Gesundheit gelernt haben und ein Mädchen, das eine Informatikerlehre absolvieren wird. Wir haben mit den Personen persönlichen Kontakt gehabt. Unsere Fragen und ihre Antworten haben wir in Form eines Interviews nachgesprochen.

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen Interviews Mut machen können, auch einmal etwas Anderes auszuprobieren.

Interview mit einer Schreinerin

 

Was hat während der Berufswahl den Ausschlag gegeben, dass Sie sich für einen geschlechtsuntypischen Beruf entschieden haben?

Ich habe meine erste Lehre als Coiffeuse abgebrochen, einer der Hauptgründe war, dass ich mit den vielen Frauen nicht klar gekommen bin. Die Arbeit mit den Händen hat mir jedoch gefallen. So wurde mir der Schreinerberuf empfohlen. Als ich schnuppern ging, wusste ich dann, das dies genau der Beruf ist, den ich ausüben möchte.

 

Was sind aus Ihrer Sicht die Sonnenseiten Ihres Berufes?

Die Sonnenseiten meines Berufes sind, dass ich wenig gestresst bin wegen den Frauen, da mehrheitlich nur Männer auf dem Beruf arbeiten. Das Schöne ist, dass ich am Abend sehe, was ich den ganzen Tag geleistet habe. Toll ist auch, dass ich zu Hause Sachen selber reparieren kann.

 

Wie stark werden/wurden Sie mit Vorurteilen konfrontiert?

Eigentlich gar nicht so gross. Die Leute sind mehr erstaunt aber haben Freude und Bewunderung daran, dass ich so einen Beruf mache.

 

Die angehende Schreinerin ist momentan im zweiten Lehrjahr und hat uns die Fragen schriftlich beantwortet.